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Das KI-Observatorium

Selbstverständnis, Ziele und Aufgaben

Collage: Eine Person hält ein Glühlämpchen in den Fingern. Eine Frau steht vor einer Gruppe anderer Personen und lächelt.

Das BMAS und die Denkfabrik nehmen sich der arbeits- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen im Umgang mit KI an.

Die Anwendung von KI-basierten Produkten und Dienstleistungen in Wirtschaft, Arbeitsleben und Gesellschaft wird absehbar zunehmen und zu massiven Veränderungen führen. Diese Veränderungen bedürfen einer fundierten Analyse und Bewertung auf unterschiedlichen Ebenen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nimmt sich im Rahmen einer Reihe von Maßnahmen insbesondere der arbeits- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen im Umgang mit KI an. Das BMAS will sicherstellen, dass die weitere Entwicklung von KI-Anwendungen auf der Basis eines breiten gesellschaftlichen Diskussionsprozesses erfolgt und dabei eine gemeinwohlorientierte und menschenzentrierte Ausrichtung erfährt. Dies ist zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Verbreitung von KI und dem erfolgreichen Heben von Innovationspotenzialen („Mindestens so viel in Menschen investieren wie in Technologie“).

Dem KI-Observatorium, das ein Teil der KI-Strategie der Bundesregierung ist, kommt in diesem Kontext eine Schlüsselrolle zu. Zu den Aufgaben des KI-Observatoriums zählt die Beobachtung, Weiterentwicklung und partizipative Gestaltung von künstlicher Intelligenz in Gesellschaft, Arbeits- und Wirtschaftsleben. Der Aufbau und Betrieb des KI-Observatoriums liegt in der Verantwortung des BMAS, wo es in die Strukturen der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft eingebettet ist. Zu den Themenschwerpunkten des Observatoriums zählen:

  • Technologie-Foresight und Technikfolgenabschätzung
  • KI in der Arbeits- und Sozialverwaltung
  • Ordnungsrahmen für KI und Soziale Technikgestaltung
  • Aufbau internationaler und europäischer Strukturen
  • Gesellschaftlicher Dialog und Vernetzung

Gesellschaftlicher Dialog und Vernetzung

Das KI-Observatorium sucht den Dialog mit Expert*innen aller Entwicklungs- und Anwendungsbereiche Künstlicher Intelligenz sowie der breiten Gesellschaft. Hierzu zählen u. a. Vertreter*innen von Gewerkschaften, Unternehmen, der Wissenschaft, NGOs sowie der Medien und Zivilgesellschaft. Wichtige Schnittstellen innerhalb des BMAS für das KI-Observatorium sind die KI-Experimentierräume, die Zukunftszentren Ost und West sowie das Projekt „Civic Innovation Platform“. International gehören zu den direkten Kooperationspartnern die Europäische Kommission/Institutionen der Europäischen Union, die OECD, die International Labour Organization (ILO) sowie die Global Partnership on Artificial Intelligence (GPAI).

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