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Der Einsatz von KI-Anwendungen in der Arbeitswelt und die Folgen für die Erwerbstätigen sind von großer Bedeutung. Spezifische KI-Indikatoren können Hinweise darauf geben, wie es um die Sicherheit von Arbeitsplätzen vor dem Hintergrund der Entwicklung dieser Technologie steht; wie sich der Arbeitsalltag der Beschäftigten mit KI wandelt; welche Veränderungen Erwerbstätige durch den Einsatz von KI in der Arbeitswelt vermuten und welche Konsequenzen sie befürchten.

The majority does not anticipate losing their jobs

The security of jobs is frequently discussed in relation to the impacts of AI on the workplace; indeed, the acceptance of AI is largely dependent on it. The indicator featured here shows how likely those who took part in a representative survey (sample: above 18 years of age in Germany) believed the loss of a job would affect (a) themselves, (b) persons from their immediate environment or (c) members of social minorities and disadvantaged groups. The latter group includes people with a migrant background, those with disabilities or single parents.

Overall, only a small number of respondents expect revolutionary changes on the labour market in the next five years. Around 11% of the respondents believe that more new jobs will be created than replaced. The respondents see themselves as being least at risk of losing their job: only 6% believe that AI is likely or very likely to lead to the loss of their occupation. Roughly 20% anticipate the threat of mass unemployment while a slightly lower number believes that family members, friends and acquaintances could lose their job (18%). The insights gained from this indicator contradict the common fundamental thesis in debates that many people are fearful of the use of AI.

The key findings of the BMAS Skilled Labour Monitoring show that, compared with the present day, 1.4 million jobs will no longer exist in five years’ time but at the same time that 1.3 million new jobs will also be created. Assumptions regarding a digitalised workplace, the demographic change, the transition to a carbon-neutral economy as well as the consequences of the COVID-19 pandemic are taken into account in this case.

(Kopie 5)

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KI-Definition: Im Rahmen dieser Befragung wurde den Befragten keine Definition von KI vorgegeben. Die Antworten der Befragten basieren folglich auf ihrer aktuellen Vorstellung von KI.

Methodik: Die dem Indikator zugrunde liegenden Daten wurden durch das Projekt „Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz [MeMo:KI]“ des Centers for Advanced Internet Studies und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem KI-Observatorium im Rahmen einer Sonderbefragung zum Thema „KI in der Arbeitswelt“ erhoben. Die Befragung führte das Institut forsa Politik & Sozialforschung GmbH in einer Onlinebefragung unter Personen durch, die mindestens 18 Jahre alt waren und die mindestens gelegentlich das Internet nutzten. Es handelt sich dabei um eine Zufallsstichprobe von 1001 Befragten, die nach den Kriterien Alter, Geschlecht und Region (Bundesland) gewichtet wurde (davon 60% Erwerbstätige, 51% weiblich, 32% zwischen 18 und 39 Jahre alt, 64% mit (Fach-)Abitur, 53% mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3000€ oder mehr). Die Befragung wurde im Zeitraum vom 24.08. - 28.08.2020 durchgeführt. Der Inhalt der Befragung fokussiert sich vor allem auf Erwartungen im beruflichen Kontext in Verbindung mit KI, die sich auf die Befragten selbst bezogen. Die Befragten konnten auf einer Skala von 1 (sehr unwahrscheinlich) bis 5 (sehr wahrscheinlich) antworten. In der Graphik sind die Antworten zu den Werten 1 und 2 auf der Skala sowie zu den Werten 4 und 5 zusammengefasst präsentiert. Weitere Informationen zur Befragung zum Thema „KI in der Arbeitswelt“, zum Projekt MeMo:KI und den ausführlichen Methodensteckbrief finden Sie in den jeweiligen Links.

[Translate to English:] Größte Veränderungen durch KI bei Datensicherheit und den Kompetenzanforderungen erwartet

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Wie wirkt sich der Einsatz von KI auf die alltägliche Arbeit aus? Inwiefern gibt es ein Bewusstsein in der Bevölkerung für mögliche Veränderungen durch KI auf die eigene Tätigkeit? Dieser Indikator stellt auf Basis einer repräsentativen Umfrage unter Erwerbstätigen in Deutschland dar, welche Erwartungen diese mit dem Einsatz von KI verbinden und wie sich ihrer Einschätzung nach die Nutzung von KI auf ihre Arbeitsbedingungen auswirkt.

Es zeigt sich in den Befragungsdaten, dass mehr als die Hälfte der Befragten bei den meisten Arbeitsbedingungen nur teilweise (3) oder eher keine Veränderungen (1&2) erwartet. Die größten Veränderungen werden von den Befragten hinsichtlich der Sicherheit ihrer Daten (42%) und hinsichtlich der Kompetenzanforderungen an ihrem Arbeitsplatz (38%) vermutet. Insbesondere bei der Einkommensentwicklung (16%), Mitbestimmung (20%), Zufriedenheit mit der Arbeit (21%) sowie den Karrierechancen (21%) glaubt nur ein kleiner Teil der Befragten, dass der Einzug von KI in das Arbeitsleben mittelfristig etwas für sie ändern wird.

Laut der Forscher*innen der MeMo:KI Studie halten Expert*innen es für wahrscheinlich, dass KI zu Veränderungen in diversen Bereichen führen wird. Es stellt sich bei diesem Indikator die Frage, warum die befragten Erwerbstätigen das Veränderungspotential ihrer Arbeitsbedingungen als generell eher gering und für verschiedene Arbeitsbedingungen sehr unterschiedlich eingeschätzt haben. Möglicherweise könnte dies an einem unterschiedlichen Sensibilisierungsgrad für verschiedene Veränderungen liegen.

(Kopie 6)

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KI-Definition: Im Rahmen dieser Befragung wurde den Befragten keine Definition von KI vorgegeben. Die Antworten der Befragten basieren folglich auf ihrer aktuellen Vorstellung von KI.

Methodik: Die dem Indikator zugrunde liegenden Daten wurden durch das Projekt „Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz [MeMo:KI]“ des Centers for Advanced Internet Studies und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem KI-Observatorium im Rahmen einer Sonderbefragung zum Thema „KI in der Arbeitswelt“ erhoben. Die Befragung führte das Institut forsa Politik & Sozialforschung GmbH in einer Onlinebefragung unter Personen durch, die mindestens 18 Jahre alt waren und die mindestens gelegentlich das Internet nutzten. Es handelt sich dabei um eine Zufallsstichprobe von 1001 Befragten, die nach den Kriterien Alter, Geschlecht und Region (Bundesland) gewichtet wurde (davon 60% Erwerbstätige, 51% weiblich, 32% zwischen 18 und 39 Jahre alt, 64% mit (Fach-)Abitur, 53% mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3000€ oder mehr). Die Frage, auf der der Indikator beruht, wurde nur an Erwerbstätige gestellt. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 24.08. - 28.08.2020 durchgeführt. Der Inhalt der Befragung fokussiert sich vor allem auf Erwartungen im beruflichen Kontext in Verbindung mit KI, die sich auf die Befragten selbst bezogen. Die Befragten konnten auf einer Skala von 1 (gar keine Veränderung) bis 5 (sehr starke Veränderung) antworten. In der Graphik sind die Antworten zu den Werten 1 und 2 auf der Skala sowie zu den Werten 4 und 5 zusammengefasst präsentiert. Weitere Informationen zur Befragung zum Thema „KI in der Arbeitswelt“, zum Projekt MeMo:KI und den ausführlichen Methodensteckbrief finden Sie in den jeweiligen Links.

[Translate to English:] Intransparenz bei der Datennutzung (50%) und Überwachung am Arbeitsplatz (40%) als am meisten befürchtete Konsequenzen durch KI genannt

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Der Einsatz von KI in der Arbeitswelt birgt Chancen, aber auch Herausforderungen.

Dieser Indikator zeigt, welche Folgen von KI für die Arbeitswelt Erwerbstätige befürchten. Auch hier liegt eine repräsentative Umfrage unter erwachsenen Erwerbstätigen ab 18 Jahren in Deutschland zugrunde.

Es werden vor allem Intransparenz bei der Datennutzung (50%) und Überwachung am Arbeitsplatz (40%) als befürchtete Konsequenzen genannt. Dagegen befürchten nur 11% der Befragten, dass ihre Qualifikation für die Anforderungen zukünftig nicht mehr ausreichend sein könnte und nur 10%, dass sie durch den Einsatz von KI in ihrer Branche überfordert werden.

Dieser Indikator ergänzt den Indikator „Einschätzung der Veränderung der eigenen Arbeitswelt durch KI“ und unterstreicht, dass aus Sicht der Betroffenen vor allem der Bereich Datensicherheit eine große Rolle spielt. Veränderte Kompetenzanforderungen werden zwar erwartet (siehe oben), jedoch nur von wenigen für sich persönlich befürchtet.

(Kopie 7)

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KI-Definition: Im Rahmen dieser Befragung wurde den Befragten keine Definition von KI vorgegeben. Die Antworten der Befragten basieren folglich auf ihrer aktuellen Vorstellung von KI.

Methodik: Die dem Indikator zugrunde liegenden Daten wurden durch das Projekt „Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz [MeMo:KI]“ des Centers for Advanced Internet Studies und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem KI-Observatorium im Rahmen einer Sonderbefragung zum Thema „KI in der Arbeitswelt“ erhoben. Die Befragung führte das Institut forsa Politik & Sozialforschung GmbH in einer Onlinebefragung unter Personen durch, die mindestens 18 Jahre alt waren und die mindestens gelegentlich das Internet nutzten. Es handelt sich dabei um eine Zufallsstichprobe von 1001 Befragten, die nach den Kriterien Alter, Geschlecht und Region (Bundesland) gewichtet wurde (davon 60% Erwerbstätige, 51% weiblich, 32% zwischen 18 und 39 Jahre alt, 64% mit (Fach-)Abitur, 53% mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3000€ oder mehr). Die Frage, auf der Indikator beruht, wurde nur an Erwerbstätige gestellt. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 24.08. - 28.08.2020 durchgeführt. Der Inhalt der Befragung fokussiert sich vor allem auf Erwartungen im beruflichen Kontext in Verbindung mit KI, die sich auf die Befragten selbst bezogen. Die Befragten konnten auf einer Skala von 1 (stimme überhaupt nicht zu) bis 5 (stimme voll und ganz zu) antworten. In der Graphik sind die Antworten zu den Werten 1 und 2 auf der Skala sowie zu den Werten 4 und 5 zusammengefasst präsentiert.

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